Oder: Die Leidenschaft kündigte sich lange an.
Wenn der Autor bemerkenswerte Lernfortschritte beim Segelfliegen erzielt, dann auch, weil er nicht ganz bei Null anfängt:
- Als kleiner Bub durfte er seinen Vater beim Bauen und Fliegen von Modellsegelflugzeugen begleiten und hat damals einige der Lehrbücher zum Thema verschlungen. Steuern durfte er allerdings nie...
- In den frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erwarb er den ersten Microsoft Flugsimulator, Version 5 für DOS. Die Software kam damals auf 2(!) 1,44 MB Disketten daher. Mit dabei war
ein sehr ausführliches Handbuch, sozusagen der "Kassera" in einfacher Sprache.
Die letzte Version des Simulators, mit der er sich aktiv beschäftigte, war der FSX im Jahr 2007.
Damit erlebte er nebenbei die beeindruckende Entwicklung der Technik der Flugsimulation.
Microsoft Flight Simulator 5.0
Am meisten Spaß hatte der Autor bei IFR Flügen mit Airlinern bei Dunkelheit. Er stellte sich dabei vor, wie die Passagiere hinten ihren Tomatensaft schlürfen, während er selber mithilfe des Autopiloten das Flugzeug sicher und ruhig von A nach B flog. Ähnliches Szenario mit kleinen Propellermaschinen, dabei erfolgte die Navigation mithilfe von VORs, NDBs und Papierkarten. Aber natürlich flog er spielerisch auch Kunstflug und Segelflug mit einer zuletzt immerhin rudimentär implementierten Thermiksimulation.
Nach dieser Ära baute und flog er einige ferngesteuerte Modellflugzeuge und Hubschrauber und machte mit den Segelflugzeugen erste Erfahrungen mit Thermik, hörbar gemacht mit einem akustischen Variometer und festgehalten von einer mitfliegenden 10 EUR Schlüsselloch-Kamera 😎
Videos und Fotos aus den Jahren 2010 und 2011










Kommentar schreiben