Als Vorbereitung auf die Sprechfunk-Prüfung ein ganzes Wochenende lang Trockenübungen mit sieben anderen Anwärtern und einem Trainer absolviert. Zwei weitere Übungstage stehen noch an, dann sollte der obligatorischen Prüfung bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen in Reutlingen nichts mehr im Wege stehen... 😎
D-KUJO (nach dem NATO-Alphabet "DELTA KILO UNIFORM JULIET OSCAR") ist übrigens das selbst gewählte Kennzeichen, und NEIN, "Kilo" hat in diesem Kontext nichts mit dem Gewicht zu tun ☝
Die Herausforderung besteht nicht nur darin, die vorgeschriebene Nomenklatur zu befolgen, sondern auch, die Situation anhand der Karten im "Kopfkino" richtig umzusetzen 😎
Die meisten Menschen, die dieses Video anschauen, denken vermutlich, sowas wäre ihnen jetzt echt zu doof. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, denn es war ein bisschen so wie früher das Spielen mit den Kindern auf dem Flughafen-Teppich im Kinderzimmer, nur in professionell 🤣
Am 25.02. fand die Prüfung bei der Bundesnetzagentur in Reutlingen statt, und der Autor hat sie bestanden. Sie befähigt ihn, auf Flugplätzen weltweit, z.B. in Hamburg, zu starten, und in Frankfurt/Main zu landen. Mit dem Segelflugzeug oder dem Motorsegler. Rein theoretisch zumindest 🤣
Fun fact am Rande: Hat mich doch in der Prüfung glatt die Fluglotsin, eine ganz eine hübsche, original vom Kontrollturm des Stuttgarter Flughafens, mit meinem Kosenamen DELTA JULIET OSKAR angefunkt 🙃🤩
Flugfunk im Kinderzimmer, so geschehen in Talheim A.D. 2004 (Gedächtnisprotokoll).
Wir spielten manchmal Flughafen im Kinderzimmer. Auf dem Fußboden waren Landebahn und Parkbereich mit Bauklötzchen aufgebaut. Zum Einsatz kamen dabei nicht nur die robusten "Matchbox"-Flugzeuge aus Metall, sondern auch die filigranen, selbst zusammengebauten und liebevoll bemalten Scale-Modelle aus Plastik-Bausätzen (Revell u.ä.), die eigentlich nicht dafür vorgesehen waren, von kleinen Kindern bespielt zu werden, und dabei schon auch mal Teile verloren 🤣
Der Flugfunk im Kinderzimmer ging ungefähr so:
"Papa darf ich landen?"
"Ich bin nicht der Papa, sondern der Turm."
"Aso. Warum bist du ein Turm?"
"Egal."
"Papa darf ich landen?"
"Ja."
"Papa darf ich landen?"
"Ja."
"Papa bei mir is ein Rad ab."
"Hmm. Dann ist das ein Notfall und du musst eine Notlandung machen."
"Papa darf ich landen?"
"Nein, du musst noch eine Warteschleife fliegen, weil es einen Notfall gibt."
"Papa darf ich landen?"
"Nein, fliege noch eine Warteschleife."
"Mama, der Papa is voll gemein weil der immer die Jungs bevorzugt."
"Papa darf ich starten?"
"Du hast doch ein kaputtes Flugzeug, dem fehlt ein Rad, das kann so nicht starten."
"Papa dannst du das dlebn?"
"Ja, aber nicht jetzt."
"Dann starte ich halt mit zwei Rädern."
"Das ist ja ein Einhorn. Kann das denn auch fliegen?"
"Ja klar, mein rosa Einhorn kann fliegen."
usw...
Irgendwann fielen die Kinder jedenfalls müde aber zufrieden ins Bett 😆
Bedauerlicherweise sind weder Fotos noch Videos von diesen Szenen überliefert. Jedoch sind die Bilder unauslöschbar in unseren Herzen und in unserer Erinnerung 🥰
Und die Moral von der Geschicht'? Heute ist die gute alte Zeit, an die wir uns in Zukunft so wehmütig zurück erinnern werden...

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